Team Rubin beendet die Cool Runnings Serie
Juli 25, 2025Irgendwann musste es ja einmal passieren. Die Cool Runnings mit ihrer #175 dominieren seit dem Saisonstart 2023 die Masters Klasse und gewannen von da an alle 12 Masters Läufe.

Das es aber ausgerechnet Team Rubin, die bei ihrem ersten Saisonstart, die Bastion #175 stürmen könnten, hätte man nicht erwartet
Doch schon im Quali stellte die #21 ihr Intrepid Chassis nicht weit entfernt von den Cool Runnings in die Startaufstellung. Rückstand auf die #175 gerade mal 6 hundertstel Sekunden.
Da mussten die drei anderen Mitstreiter in der Masters passen. Needracing als auch die #68 des MSC Stg. Stammheim konnten diese Pace nicht mitgehen.

Im Rennverlauf konnten sich die Cool Runnings zunächst vorn halten, kassierten aber eine 10 Sekunden Strafe wegen Speedlimit bei der ersten Boxendurchfahrt.
Diese mussten sie dann beim zweiten Stopp, nach dem Tanken absitzen. Der Verfolger vom Team Rubin tankte ebenfalls beim 2.Stopp und war danach vor den Cool Runnings auf der Strecke. Über den 10 Sekunden hinaus verloren die #175 bei diesem Stopp aber weitere 30 Sekunden auf Team Rubin. Irgendetwas lief da noch schief, dieses wurde uns leider nicht übermittelt.

Wie dem auch sei, von da ab war die Messe gelesen. Konnten die Cool Runnings sonst noch eine Lücke zufahren, war dies in Wackersdorf nicht mehr möglich. Dazu war die #21 einfach zu stark unterwegs. Im Ziel freuten sich die neue Mannschaft aus Rinzenberg bei ihrem erst 3. GTC Rennen überhaupt, über einen starken Sieg in der Masters Wertung. Cool Runnings konnte nur anerkennend applaudieren und fuhr mit 46 Sekunden Rückstand auf den zweiten Rang.

Das Podium vollendete needracing.com mit zwei Runden Rückstand. Die Mannheimer haderten mit ihrem Rennspeed genau wie die #68 die auf Rang 4 ins Ziel kamen. Und Honda Spirit 3 auf Rang 5. Die hatten, bei ihrem ganz kurzfristig geplanten Einsatz, nicht die Möglichkeit ihr Mindestgewicht, mangels Gewichtskasten auf 180kg zu bringen. Ergo stand man länger in der Strafbox. Und wir haben die Erkenntnis, das es auch in der Masters Piloten gibt, die im „erfahrenen Alter“ noch ganz viel Gewicht zuladen müssen.

Bilder: C.Visser, K.Axmann und GTC


